Institut für mediterranen Weinanbau

Verbesserung der Kenntnisse zum ökologischen Weinanbau

Der Kampf gegen den Bekreutzen Traubenwickler (Lobesia botrana) anhand von Fledermäusen

Der Bekreuzte Traubenwickler ist eine der meistverbreiteten Schädlinge in der Valencianischen Gemeinschaft. Da sich dieser Falter anhand der Früchte ernährt, erzeugen die Larven Stellen an denen Botrytis cinerea eintreten kann. Dieser Pilz ist auch unter den Namen Grauschimmel bekannt und hat eine sehr negative Auswirkung auf die organoleptischen Qualitätsmerkmale von Weinen.

 

Dank der Anwendung der Verwirrmethode, liegt die aktuelle Population unter dem Schadengrenzwert. Dennoch sehen wir uns, durch die hohen Kosten dieses Verfahrens, dazu angeregt andere Lösungen im Ökosystem zu finden.

Vor diesem Hintergrund, haben wir seit dem Jahr 2014 angefangen ein Programm zur Erhaltung der Fledermäuse in den Weinbaugebieten von Fontanars dels Alforins und Enguera, auszubauen. Der Hauptgrund für diese Maßnahme, ist die Ernährung des fliegenden Säugetieres: Fledermäuse sind dazu in der Lage sich, in nur einer Stunde, von mehr als tausend Insekten zu ernähren. Die Arbeit der technischen Abteilung des IVM ist darauf konzentriert Obdach im Ökosystem zu schaffen. Mit dem Gedanken der Vermehrung, wurden drei verschiedene Arten von Fledermausnestern, in Form von Kisten, in den Weinbaugebieten platziert. Gleichzeitig wird ein unbenutztes Haus, was sich im Herzen des Weinbaugebietes Fontanars befindet, zur Überwinterung von Kolonien angepasst.

Ziel dieser Studie ist es die Population Bekreutzter Traubenwickler zu kontrollieren, indem man die Lebensbedingungen der einheimischen Fledermausarten, einige davon sehr bedroht, verbessert.